|
| |
|
Der
Betrieb konventioneller Kraftwerke wird durch die Kosten für fossile
Brennstoffe immer teuerer. |
 |
|
Regenerative Energien wie Sonne und Wind stehen im Überfluss
zur Verfügung. Weniger als 0,01 % der Sonnenstrahlen, die die Erdoberfläche
erreichen, würden den weltweiten Energiebedarf decken. Eine Fläche von
40 x 40 km² vor der deutschen Nordseeküste wird von genug Wind durchbraust,
um ganz Deutschland mit Strom zu versorgen. |
|
Mit Abbau und Verbrauch
fossiler Brennstoffe gehen zudem hohe
Umweltbelastungen einher – diese entfallen bei der Nutzung von
Wind und Sonne komplett! Durch Emissionszertifikate lässt sich
dieser Vorzug auch wirtschaftlich nutzen. |
|
 |
Ist die Versorgung mit regenerativer Energie sicher? |
|
Die Sonne scheint noch mindestens 5 Milliarden Jahre – und
genauso lange wird auch Wind wehen. Dagegen reichen die Erdölvorräte kaum
für die nächsten 50 Jahre. Mit den Kohlevorkommen sieht es nur unbedeutend
besser aus. |
|
Die begrenzte
Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe zeigt die Grenzen traditioneller
Technologien – und weist den Weg in die Zukunft. |
|
Durch Verluste bei der
Stromübertragung geht die Leistung mehrerer großer Kraftwerke allein in
Deutschland täglich verloren. |
 |
|
Wird Strom direkt beim Verbraucher bereitgestellt, entfallen
Investitionen in Übertragungsleitungen und Trafostationen – und die immensen
Verluste im laufenden Betrieb ebenso. Bei Bedarf können mehrere kleinere
Anlagen zu virtuellen Kraftwerken zusammengeschaltet werden. Das erhöht die
Versorgungssicherheit und optimiert die Nutzung der Anlagen. |
|
Gleichzeitig ist der
Wirkungsgrad von dezentralen Anlagen ungleich höher, da sich hier die
ansonsten ungenutzte „Abwärme“ z. B. für Heizung und Warmwasser nutzen
lässt. |
|
 |
Wind und Sonne sind kostenlos,
aber was passiert bei Dunkelheit oder wenn Windstille herrscht? |
|
Alle heute verfügbaren Anlagen zur Nutzung regenerativer
Energie nutzen nur eine Energieform und liefern lediglich temporär Strom.
Die gleichzeitige Nutzung von Sonne und Wind in einem System sorgt bereits
für einen guten Mix: Während im Sommer die Sonne einen höheren Beitrag
liefert, ist es im Winter windiger. Die Energieabgabe erfolgt
kontinuierlicher.
Zusätzlich liefert ein Speicher für Tage oder sogar Wochen
Strom: Dafür wird überschüssiger Strom zur Wasserstoff-Produktion genutzt.
Mit einer Brennstoffzelle kann daraus bei Bedarf wieder Strom erzeugt werden
– ohne jegliche Schadstoffe, ohne Abgase, in einem komplett geschlossenen
System. |
|
Durch die simultane
Nutzung von Wind und Sonne erhöht sich die Ausbeute beträchtlich. Zudem
steigt der Wirkungsgrad der Solarzellen durch die rotationsbedingte Kühlung
(0,5 %/°C).
Der geschlossene Kreislauf
des Speichers erfordert weder Betriebsstoffe noch den Anschluss an ein Gas-
oder Wasserversorgungsnetz. Die Anlage eignet sich damit zur Strom- und
Wärmeversorgung fernab jeder Infrastruktur. |
|
Was aber, wenn an Orten mit hohem Wind- und Sonnenaufkommen nur wenig
Elektrizität benötigt wird? |
 |
|
Die Hybridanlage eignet sich hervorragend für den Betrieb
energieaufwändiger Verfahren wie z.B. die Meerwasserentsalzung oder die
Wasserstoffproduktion. |
|
Das Bereitstellen von
sauberem Trinkwasser für eine ständig wachsende Bevölkerungsgruppe ist
letztlich nur durch hohen Energieaufwand zu bewältigen – die Abwesenheit von
Brennstoffkosten macht die Hybridanlage zu einem idealen System-Partner.
Analoges gilt für
Wasserstoff als Treibstoff-Substitut anstelle von Benzin, insbesondere in
Verbindung mit Brennstoffzellen („zero emission vehicle“). |
|
 |
Herkömmliche Windkraftanlagen benötigen
riesige Fundamente, um die schwere Triebwerksgondel und die dynamischen
Kräfte am hohen Mast abzufangen. |
|
Die Positionierung der bis zu 100 t schweren Generatoren und
Getriebe ausgerechnet auf der Mastspitze ist eine große konstruktive
Herausforderung und auch für die Wartung wenig zweckmäßig; beides lässt sich
bei Windrädern mit horizontaler Drehachse jedoch kaum vermeiden.
Bei Rotoren mit vertikaler Achse kann der Generator im
Fuß der Anlage untergebracht werden. Dadurch kann das Fundament viel
einfacher ausfallen und auch die Wartung ist weitaus unkomplizierter.
|
|
Die Investition in die
Anlage und deren Betriebskosten fallen bedeutend niedriger aus, als bei
konventionellen Anlagen. |
|
Der Aufbau aus separaten Komponenten
(Rotor, Getriebe, Generator) und deren Montage am bzw. auf dem Mast erhöhen
das Fehlerrisiko und die Investitionskosten. |
 |
|
Bei einem Rotor mit vertikaler Achse kann der Generator
unmittelbar in der Drehachse integriert werden. |
|
Dies reduziert nicht nur
den Aufwand für den Aufbau, sondern eröffnet auch elegante Wege zur
kontaktlosen Stromübertragung
von den Solarmodulen auf den Rotoren. |
Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zu dieser Website? Bitte
senden Sie eine E-Mail an
mail@wind-solar.info
Letzte Änderung:
12. Juli 2007 |